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DG-Referenten waren am Donnerstagabend Regionalmanager Ingo Teimann, Projektleiter (Bau) Peter König und Projektleiter (Betrieb) René Fuchs (v.l.). DG-Referenten waren am Donnerstagabend Regionalmanager Ingo Teimann, Projektleiter (Bau) Peter König und Projektleiter (Betrieb) René Fuchs (v.l.). Helmut Scheffler

Wichtige Weichen für die Schermbecker Entwicklung

geschrieben von  Feb 13, 2016

Die Firma „Deutsche Glasfaser“ stellte ihre Planungen im Ramirez vor

Schermbeck Am heutigen Samstag wird in der Mittelstraße 47 gegenüber der Volksbank von der Firma „Deutsche Glasfaser“ (DG) ein Servicepunkt eröffnet. Besucher haben ab 10 Uhr Gelegenheit, sich von DG-Mitarbeitern über Möglichkeiten informieren zu lassen, wie Schermbeck noch im Verlauf dieses Jahres mit schnellem Internet versorgt werden kann.

     Eine Informationsveranstaltung zum selben Thema gab es bereits am Donnerstagabend im Saal der Gaststätte Ramirez. Im Beisein des gemeindlichen Wirtschaftsförderers Friedhelm Koch erinnerte Bürgermeister Mike Rexforth an den Beschluss des Gemeinderates, das Projekt eines schnellen Internets mit der DG umzusetzen. Rexforth warb für den Datentransport per Glasfaser als die einzig wirklich zukunftsfähige Technologie und bat die Bürgerschaft um Unterstützung des DG-Anliegens, im Ortskern bis zum 18. April 40 Prozent der 3500 Haushalte für eine Glasfaserversorgung zu motivieren. Im Gewerbegebiet müssen es sogar 50 Prozent sein.

Die Vorstellung der Projektumsetzung überließ Rexforth dem DG-Regionalmanager Ingo Teimann, dem Projektleiter (Betrieb) René Fuchs und dem Projektleiter (Bau) Peter König. Nach der Vorstellung der im Jahre 2011 gegründetem Unternehmensgruppe „Deutsche Glasfaser“ durch Ingo Teimann und der verschiedenen Techniken einer Datenübertragung durch René Fuchs übernahm Peter König die Vorstellung der technischen Details. Um jedes Haus mit Glasfasern versorgen zu können, müssen zwei „Point of presence“ (PoP) errichtet werden, deren Standorte in Zusammenarbeit mit der Verwaltung bestimmt werden. Von einem solchen PoP gehen alle Glasfaserstränge aus, die in Richtung der Wohnungen der Kunden führen.

    Ausführlich wurde die Errichtung des letzten Teils der Glasfaserstrecke besprochen. Die DG übernimmt die Kosten für die Verlegung der Glasfaser bis zu einem Haus-Übergabe-Punkt (HÜP). Dabei können Fräsverfahren ebenso eingesetzt werden wie Bohrverfahren, die das Grundstück schonen. Vom HÜP wird die Glasfaser weitergeführt zum so genannten Glasfaserabschlussgerät (NT), das sich in der Nähe der Endgeräte befinden sollte.  Das NT wandelt Glasfasersignal so um, dass sie vom Router genutzt werden können.  Die Kabellänge zwischen HüP und NT darf maximal 20 Meter betragen. Der Leitungsweg vom HÜP über den NT bis zum Router wird vom Kunden bereitgestellt. Die DG kommt gerne zu den Kunden ins Haus, um mit ihnen gemeinsam die Führung der Kabel zu beraten. Es gibt sogar Alternativen, bei denen vorhandene Koaxialkabel genutzt werden können. Vertiefungen der technischen Details sind im Servicepunkt an der Mittelstraße möglich.

      Verträge werden zwischen der DG und den Mietern geschlossen. Der Mieter als Vertragspartner muss allerdings mit dem Wohnungseigentümer klären, ob dieser mit der Maßnahme einverstanden ist. Bei Eigentümergemeinschaften ist Eile geboten, um im Rahmen einer Versammlung vor dem Ende der Nachfragebündelung am 18. April eine Entscheidung für den Anschluss ans Glasfasernetz zu beschließen. Wer sich zu einem späteren Zeitpunkt für ein Anschluss entscheidet, muss die Kosten bis zum HÜP selbst tragen. Sie liegen nach derzeitigen Kalkulationen bei etwa 750 Euro.

    Es gibt unterschiedliche Verträge. Grundpaket ist eine Internet- und Telefonversorgung. Sie kosten bei einem Vertrag vor dem 18. April 34,95 Euro für insgesamt 24 Monate, danach 46,95 Euro.  Bis zur Übernahme der Rufnummern werden die 34,95 Euro/Monat nicht erhoben. Hinzu kommen 50 Euro als einmalige Kosten für die Bereitstellung des Internet- und Telefondienstes. Diese 50 Euro werden erlassen, wenn man DGTV vor dem Vertragsbeginn bucht.

   Verträge können online gebucht werden (www.deutsche-glasfaser.de) oder im Servicepunkt. Die Kündigung der bestehenden Telefonverträge von Kunden übernimmt die DG.

    Auch den Bewohnern der Schermbecker Außenbereiche legte Friedhelm Koch nahe, das DG-Projekt durch positive Multiplikation zu fördern. Denn nur dann, wenn die 40 Prozent im Ortskern erreicht werden, besteht in einem weiteren Schritt die Möglichkeit, dass die DG den Glasfaseranschluss auf diese Gebiete erweitert. H.Sch.

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