Donnerstag, 17. August 2017

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Heimatscheune Olle Schuer

Was ehemals eine alte Scheune auf dem Hof Hemmert-Halswick war, ist heute die gute Stube Gahlens: die Heimatscheune mit Einblicken in den dörflichen Alltag, das Handwerk und die Landwirtschaft. Hier finden regelmäßig Tennenfest, Dreschfest und viele Präsentationen alter Handwerkskunst statt, zu denen Publikum herzlich eingeladen ist. Die Gahlener Heimatscheune Olle Schuer entstand durch vieler tatkräftiger Hände Arbeit und ist keinesfalls eine vollendetes Projekt: In Gahlen leben die guten alten Zeiten weiter, wenn zum Beispiel durch die Historische Löschgruppe des Gahlener Heimatverein, gezeigt wird, wie man vor einem halben Jahrhundert einen Brand bekämpfte, oder wenn die Arbeitsgruppe Landtechnikfreunde ein Gerstenfeld mit uralten Maschinen bestellt, mit Mähbinder und Dreschmaschine. Sogar der Dreschflegel geht manchmal noch auf das volle Korn nieder. Hier lebt der Geist der alten Tage und wird liebevoll gepflegt.

Die Stellmacherei Gillhaus in der Gahlener Heimatscheune Olle Schuer

Sie war lange ein Geheimtipp: die Stellmacherei Gillhaus in der Gahlener Kirchstraße, die ehemalige Werkstatt des Rädermachers. Denn hier entstanden früher Holzräder für Kutschen und Landmaschinen. In diesem liebevoll erhaltenen Handwerksbetrieb schien die Zeit stehengeblieben zu sein. Bis in die Mitte der 1970er Jahre war die Stellmacherei in Betrieb, lange mit einem hauseigenen Sägewerk. Nun zeugt ein schier unüberschaubares Arsenal an Werkzeugen und Maschinen von der aktiven Zeit. Zentrales Arbeitswerkzeug ist die Büchsenbohrmaschine, mit der die Radnabe von Holzrädern hergestellt werden konnte. Nur in den wenigsten Stellmachereien gab es eine solche Maschine. Und so war die Werkstatt weit über die Grenzen Gahlens hinaus bekannt und zog Kunden aus Kirchhellen, Gartrop und Hünxe an.

Inzwischen ist die Stellmacherei Gillhaus in der Gahlener Heimatscheune Olle Schuer aufgegangenen. Dort werden nun die Gerätschaften für das Rädermachen gezeigt.

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