Dienstag, 23. Mai 2017

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Das Lippe-Pegelhäuschen

Die Gedanken einfach ziehen lassen –  wo geht das in Schermbeck besser als am Ufer der Lippe. Der naturbelassene Fluss gleitet gemächlich und doch beständig durch die saftigen Augen. Auffliegende Vögel und anderes Getier ziehen ab und an ein wenig Aufmerksamkeit auf sich. Besonders schön ist das Ufer in Höhe des Pegelhäuschens am Gartroper Weg im Ortsteil Bricht. Von der Deichkrone bis hinunter zum Wasser sind es nur ein paar Schritte.

Die Lippe ist der längste Fluss Westfalens und mit ihrem sehr sanften Gefälle ein richtiger Flachlandfluss. Für die Römer hatte Lupia, wie sie die Lippe nannten, eine besondere Bedeutung beim Vorstoß vom Rhein Richtung Osten. Viele Lager entlang des Flusslaufs geben heute noch in ihren Überresten Aufschluss über das Leben zur Römerzeit. Schon damals wurden Schiffe flussaufwärts mit Mensch oder Zugtieren getreidelt. Teilweise sind Leinpfade noch heute erhalten.

Flussabwärts konnte man sich treiben lassen, staken oder sogar Segel setzen. Dieses sanfte Dahingleiten machen sich heute Kanufahrer zunutze. Es ist ein fröhliches Abenteuer, sich dem Fluss in den schlanken, wendigen Booten anzuvertrauen und die Landschaft aus dieser Perspektive neu zu entdecken.

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