Dienstag, 26. März 2019
SCHERMBECK DEALS

Elektroauto-Carsharing für Schermbeck: Start von SCHERMYCAR eMobilitätstag auf dem Rathausparkplatz

Schermbeck. Gemeinde, Volksbank Schermbeck, Energiegenossenschaft und innogy laden am Samstag, den 23. März 2019 zu einem gemeinsamen eMobilitätstag auf dem Rathausparkplatz ein. Neben der Vorstellung und dem Start des neuen Carsharing-Angebotes SCHERMYCAR wird es eine Vielzahl unterschiedlichster Elektrofahrzeuge geben, die von interessierten Bürgerinnen und Bürgern zur Probe gefahren werden können.  

Der eMobilitätstag findet am 23. März 2019 von 11 bis 15 Uhr auf dem Rathausplatz der Gemeinde Schermbeck statt. An dem Tag haben alle Interessierten die Möglichkeit, mit den beiden Renault ZOEs und zwei BMW i3 der Firma AHAG aus Dorsten, Probefahrten zu machen. Zudem können Sie sich an dem Aktionstag direkt kostenfrei für SCHERMYCAR anmelden. Die ersten 50 Anmelder erhalten 100 Freikilometer. Bitte bringen Sie bei Interesse Ihren Ausweis und Ihren Führerschein mit.

Weitere Highlights des eMobilitätstages:
Die Firma Rolling Bull aus Köln steht mit einem bunten Mix an Elektrorollern, Scootern und Boards auf dem Rathausplatz zur Verfügung. Die elektrischen Lastenräder der Punta Velo aus Dorsten können auf einem Bike-Parcours getestet werden. Die Firma FINE Mobile aus dem hessischen Rosenthal bei Marburg präsentiert ihr TWIKE 3, eines der effizientesten elektrischen Fahrzeuge weltweit.  

Für das leibliche Wohl während des Events sorgt das Waffelmobil der Firma innogy.

Viele Geschäftleute interessierten sich für die Vorstellung der Onlineplattform „Schermbeck Deals“. Viele Geschäftleute interessierten sich für die Vorstellung der Onlineplattform „Schermbeck Deals“. Foto: Markus Weissenfels

„Schermbeck Deals“ lockt ab 1. November Kunden online an Empfehlung

geschrieben von  Sep 23, 2017
NRZ, Johannes Kruck 21.09.2017
 
Schermbeck. Gemeinde, Marketingverein „Wir sind Schermbeck“ und Werbegemeinschaft entwickelten eine Internet-Plattform, die den Einzelhandel stärken soll.

„Es bildet sich ein neuer Marktplatz“, erklärte Jens Ostermann-Schelleckes, Vorsitzender des Gemeinde-Marketingvereins „Wir sind Schermbeck“ am Donnerstag bei der Präsentation der neuen Online-Plattform „Schermbeck Deals“, mit der Kunden in die Schermbecker Geschäfte geleitet werden sollen.
Die Gemeindeverwaltung hat gemeinsam mit „Wir sind Schermbeck“ sowie der Werbegemeinschaft das Projekt entwickelt. Bürgermeister Mike Rexforth freute sich über das offensichtlich große Interesse der Kaufleute an dem Thema: „Es gab noch nie eine so große Resonanz mit einem neuen Projekt.“
55 Geschäftsleute hatten sich angemeldet, um mehr über das Online-Portal zu erfahren.
Der Bürgermeister machte keinen Hehl daraus, dass ihm sehr daran gelegen ist, dass „Schermbeck Deals“ ein Erfolg wird: „Schließlich möchten wir als Gemeinde ja, dass die Kunden in Schermbeck einkaufen und die Steuern hier bei uns bleiben.“

Wie Rexforth ausführte, habe Schermbeck die zweithöchste Kaufkraft im Kreis Wesel. „Wir wollen mit dem neuen Projekt den Kunden zeigen, welche Dienstleistungen und Produkte es vor Ort gibt.“
Wie Ostermann-Schelleckes erläuterte, sei das Thema „Online-Handel“ für viele Geschäftsleute „ein bisschen heikel“, manche sehen es gar „als Bedrohung“ an. Es gehe mit der Internet-Seite „Schermbeck Deals“ deshalb aber gerade wegen der Online-Konkurrenz darum, Schermbecker Angebote bekannter zu machen.

Und so läuft „Schermbeck Deals“, wenn die Seite ab dem 1. November online geht: Jeder registrierte Händler, Dienstleister oder Gastronom aus Schermbeck kann dort seine Angebote einstellen.
 
Zur Demonstration vier Schnittchen eingestellt
Wie einfach das geht, zeigte Michael Leisten von der Gemeindeverwaltung, als er – zur Demonstration – in Sekundenschnelle übers sein Smartphone vor ihm auf dem Tisch liegende Schnittchen ins Portal einstellte – samt Foto und Beschreibung.
Vermutlich werden ab dem 1. November aber keine Schnittchen, sondern hunderte Angebote dort zu finden sein, die Kunden in die Schermbecker Geschäfte locken. Per Suchfunktion kann man leicht die Produkte finden und per Klick reservieren, ohne es direkt zu kaufen. „Ziel ist es, die Interessenten in die Läden zu bekommen. Dort erhalten sie dann individuelle Beratung – und kaufen vielleicht sogar noch weitere Produkte“, so Rexforth.
Über ein Info-Feld kann der Kaufinteressierte gleich eine Nachricht übermitteln. „So könnte man ja direkt klären, ob ich ihm das Produkt bringe“, ergänzte eine Geschäftsfrau.

Rainer Schmidt hat „Schermbeck Deals“ entwickelt.
Entwickelt hat die Plattform Designer Rainer Schmidt. Foto: Markus Weissenfels
 
Dank einer Anschubfinanzierung in vierstelliger Höhe werden die Firmen ihre Angebote ein halbes Jahr lang kostenlos einstellen dürfen – später soll die Gebühr etwa 15 Euro monatlich betragen.
Dies fanden die Schermbecker Geschäftsleute sehr günstig und äußerten sich sehr angetan von dieser neuen Vermarktungsidee.
 
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