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Aktuelle Themen

Aktuelle Themen (41)

 

Die Firma „Deutsche Glasfaser“ stellte ihre Planungen im Ramirez vor

Schermbeck Am heutigen Samstag wird in der Mittelstraße 47 gegenüber der Volksbank von der Firma „Deutsche Glasfaser“ (DG) ein Servicepunkt eröffnet. Besucher haben ab 10 Uhr Gelegenheit, sich von DG-Mitarbeitern über Möglichkeiten informieren zu lassen, wie Schermbeck noch im Verlauf dieses Jahres mit schnellem Internet versorgt werden kann.

     Eine Informationsveranstaltung zum selben Thema gab es bereits am Donnerstagabend im Saal der Gaststätte Ramirez. Im Beisein des gemeindlichen Wirtschaftsförderers Friedhelm Koch erinnerte Bürgermeister Mike Rexforth an den Beschluss des Gemeinderates, das Projekt eines schnellen Internets mit der DG umzusetzen. Rexforth warb für den Datentransport per Glasfaser als die einzig wirklich zukunftsfähige Technologie und bat die Bürgerschaft um Unterstützung des DG-Anliegens, im Ortskern bis zum 18. April 40 Prozent der 3500 Haushalte für eine Glasfaserversorgung zu motivieren. Im Gewerbegebiet müssen es sogar 50 Prozent sein.

Die Vorstellung der Projektumsetzung überließ Rexforth dem DG-Regionalmanager Ingo Teimann, dem Projektleiter (Betrieb) René Fuchs und dem Projektleiter (Bau) Peter König. Nach der Vorstellung der im Jahre 2011 gegründetem Unternehmensgruppe „Deutsche Glasfaser“ durch Ingo Teimann und der verschiedenen Techniken einer Datenübertragung durch René Fuchs übernahm Peter König die Vorstellung der technischen Details. Um jedes Haus mit Glasfasern versorgen zu können, müssen zwei „Point of presence“ (PoP) errichtet werden, deren Standorte in Zusammenarbeit mit der Verwaltung bestimmt werden. Von einem solchen PoP gehen alle Glasfaserstränge aus, die in Richtung der Wohnungen der Kunden führen.

    Ausführlich wurde die Errichtung des letzten Teils der Glasfaserstrecke besprochen. Die DG übernimmt die Kosten für die Verlegung der Glasfaser bis zu einem Haus-Übergabe-Punkt (HÜP). Dabei können Fräsverfahren ebenso eingesetzt werden wie Bohrverfahren, die das Grundstück schonen. Vom HÜP wird die Glasfaser weitergeführt zum so genannten Glasfaserabschlussgerät (NT), das sich in der Nähe der Endgeräte befinden sollte.  Das NT wandelt Glasfasersignal so um, dass sie vom Router genutzt werden können.  Die Kabellänge zwischen HüP und NT darf maximal 20 Meter betragen. Der Leitungsweg vom HÜP über den NT bis zum Router wird vom Kunden bereitgestellt. Die DG kommt gerne zu den Kunden ins Haus, um mit ihnen gemeinsam die Führung der Kabel zu beraten. Es gibt sogar Alternativen, bei denen vorhandene Koaxialkabel genutzt werden können. Vertiefungen der technischen Details sind im Servicepunkt an der Mittelstraße möglich.

      Verträge werden zwischen der DG und den Mietern geschlossen. Der Mieter als Vertragspartner muss allerdings mit dem Wohnungseigentümer klären, ob dieser mit der Maßnahme einverstanden ist. Bei Eigentümergemeinschaften ist Eile geboten, um im Rahmen einer Versammlung vor dem Ende der Nachfragebündelung am 18. April eine Entscheidung für den Anschluss ans Glasfasernetz zu beschließen. Wer sich zu einem späteren Zeitpunkt für ein Anschluss entscheidet, muss die Kosten bis zum HÜP selbst tragen. Sie liegen nach derzeitigen Kalkulationen bei etwa 750 Euro.

    Es gibt unterschiedliche Verträge. Grundpaket ist eine Internet- und Telefonversorgung. Sie kosten bei einem Vertrag vor dem 18. April 34,95 Euro für insgesamt 24 Monate, danach 46,95 Euro.  Bis zur Übernahme der Rufnummern werden die 34,95 Euro/Monat nicht erhoben. Hinzu kommen 50 Euro als einmalige Kosten für die Bereitstellung des Internet- und Telefondienstes. Diese 50 Euro werden erlassen, wenn man DGTV vor dem Vertragsbeginn bucht.

   Verträge können online gebucht werden (www.deutsche-glasfaser.de) oder im Servicepunkt. Die Kündigung der bestehenden Telefonverträge von Kunden übernimmt die DG.

    Auch den Bewohnern der Schermbecker Außenbereiche legte Friedhelm Koch nahe, das DG-Projekt durch positive Multiplikation zu fördern. Denn nur dann, wenn die 40 Prozent im Ortskern erreicht werden, besteht in einem weiteren Schritt die Möglichkeit, dass die DG den Glasfaseranschluss auf diese Gebiete erweitert. H.Sch.

Dorfladen Gahlen

Feb 13, 2016
Nahversorgung deutlich verbessert
Christian Steinmann führt den Gahlener „Dorfladen“ weiter
 

Gahlen Nach knapp zweimonatiger Pause öffnet der Gahlener Dorfladen in der Kirchstraße am heutigen Samstag (13.) wieder seine Pforten. Bereits um sechs Uhr in der Frühe können Frühaufsteher die ersten Einkäufe tätigen. Um 11 Uhr lädt der neue Inhaber Christian Steinmann die Gahlener Bevölkerung zu einem kleinen Empfang ein, um sich, seine beiden Mitarbeiterinnen und die neu gestalteten Geschäftsräume der Bevölkerung vorzustellen.

    Der 33-jährige gebürtige Kirchhellener Christian Steinmann ist gelernter Groß- und Einzelhandelskaufmann. Als sein Vater im November 2015 bei der Eröffnung des Gahlener Reiseshops erfuhr, dass für den benachbarten Dorfladen ein Nachfolger gesucht wird, waren die Weichen für eine Übernahme schnell gestellt.

   In den letzten Wochen wurde eifrig umgestaltet und in den letzten Tagen mit der Einrichtung des großen Verkaufsraumes begonnen. Die Gahlener können sich freuen, dass sie nun wieder ein zusätzliches Angebot für den Tagesbedarf haben. In dem Dorfladen, der montags bis freitags von 6 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr geöffnet ist, samstags von 6 bis 13 Uhr und sonntags von 7 bis 11 Uhr, kann man sich schon am frühen Morgen mit Brötchen, belegten Brötchen und Kuchen versorgen. Angeschlossen ist ein kleiner Café-Raum, in dem bis zu zehn Personen gemütlich beisammen sitzen können, was sich auch besonders für die Gestaltung kurzer Pausen durch Wandergruppen eignen dürfte.

    Eier, Kartoffeln, Eintöpfe, Marmelade, Honig und Nudeln gehören zu jenen Produkten, die Christian Steinmann für den Kirchhellener Hof Overgönne vermarktet.

    Getränke, Süßwaren und Zigaretten gehören ebenfalls zum Verkaufssortiment. Für den Schulbedarf hält Christian Steinmann ein kleines Sortiment parat. Das reicht von Bleistiften und Malstiften über Hefte und Zeichenpapier bis hin zu Ordnern. Wer noch schnell eine Glückwunschkarte verschicken möchte, wird im Dorfladen ebenso fündig wie Zeitungs- und Zeitschriftenleser.

     Den Lottoschein kann man im Dorfladen auch schon bald abgeben. Ob der vorgesehene Termin, Montag (22.Februar), für die Eröffnung der Annahmestelle eingehalten werden kann, ist abhängig von der Zustimmung der Bezirksregierung.

  Am meisten werden sich die Gahlener darüber freuen, dass sie nun neben ihren Einkaufsgeschäften auch wieder sämtliche Postgeschäfte mit Ausnahme von Geldgeschäften mitten im Dorf erledigen können. Es gibt auch sämtliches Zubehör, das für die Versendung eines Paketes benötigt wird.

      Verpächterin Irmtraud Lichtenberg-Schult freut sich für die einheimische Bevölkerung über den Neustart des Geschäftes, das sie selbst von 1987 bis 2009 leitete. H.Sch.

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