Mittwoch, 17. Juli 2019
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Aktuelle Themen (41)

 

„Willkommen in Schermbeck. Zwischen Niederrhein, Münsterland, Ruhrgebiet und Westfalen“, heißt eine Imagebroschüre, die heute  im Rathaus vorgestellt wurde.
 
5000 Exemplare
Die farbig gestaltete Broschüre, die auf 88 Seiten die Gemeinde Schermbeck vorstellt, ist in einer Auflage von 5000 Exemplaren erschienen. Mit ihr will die Gemeinde künftig auf Touristik-Messen werben. In Schermbeck kann man sie gegen eine Spende im Foyer des Rathauses erhalten.
Eine solch umfangreiche touristische Broschüre hat es in der 41 Jahre alten Großgemeinde Schermbeck bislang nicht gegeben. An der Finanzierung der 10 000 Euro teuren Broschüre hat sich die Gemeinde mit 8000 Euro beteiligt. Den Restbetrag steuerten einzelne Betriebe durch Schaltung einer Werbeanzeige bei.
Schermbeck hat viel zu bieten
„Wir wollen als Ort zeigen, dass wir viel zu bieten haben“, stellte der gemeindliche Wirtschaftsförderer Friedhelm Koch fest und dankte dem Team, das für die gelungene Darstellung gesorgt hatte. „Wir arbeiten strukturell am Thema Tourismus“, freute sich Bürgermeister Mike Rexforth über das besondere Engagement der Tourismus-Fachwirtin Birgit Lensing, die seit gut einem Jahr in mehrfacher Weise für die touristische Außendarstellung der Gemeinde Schermbeck sorgt. Birgit Lensing hat die vielfältigen Arbeitsprozesse zur Erstellung der Imagebroschüre intensiv begleitet.
Die Erstellung der Texte und die redaktionellen Arbeiten übernahm Dr. Jana Magdanz, die bereits im Jahre 2015 die Texte für das 140-seitige Begleitbuch zur Radroute „SCHERMBECK.RUNDUM“ verfasste und es auch diesmal hervorragend verstanden hat, selbst wissenschaftliche Sachverhalte leicht verständlich und kurzweilig vorzustellen. Für Logo, Gestaltung und Layout sorgte die Gahlener Mediendesignerin Rebecca Großblotekamp-Schwarz. Bei der Erstellung von Karten gab es Unterstützung von Michael Leisten, einem Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung. Mehr als drei Dutzend Leihgeber stellten Fotos zur Verfügung.
In 34 Kapitel ist die Broschüre aufgeteilt. Nach einem Vorwort, in dem Bürgermeister Mike Rexforth als gebürtiger Schermbecker ein inniges Heimatgefühl beschreibt, wird die aus acht Ortsteilen bestehende Gemeinde kurz vorgestellt. Eine über zwei Seiten reichende Karte zeigt die Lage der meisten Ortsteile und macht im Überblick den großen Waldanteil deutlich.
Einem kurzen Rückblick auf die mehr als 1200-jährige Geschichte Schermbecks folgt ein Hinweis auf den Historischen Rundweg im Ortskern. Als ausgewählte Zeugen der Geschichte werden Mühlen, Kirchen und der Teufelsstein in Weselerwald vorgestellt. Viele Details zur Wirtschafts- und Siedlungsgeschichte findet man in den Museen in Schermbeck, Gahlen, Damm und Weselerwald.
In komprimierter Form werden alle Radrouten vorgestellt, die das Gemeindegebiet berühren oder – wie „SCHERMBECK:.RUNDUM“ – nur Ziele in der 110 Quadratkilometer großen Gemeinde ansteuern. Ihre vier Lieblings-Radtouren stellt Birgit Lensing vor, darunter auch den „Schermbecker Quadrathlon“, der Wandern, Radfahren, Reiten und Paddeln auf der Lippe ermöglicht.
Als Landschaften begegnen dem Leser in der Broschüre der Dämmerwald, die Uefter Mark, die Naturschutzgebiete in Gahlen, im Lichtenhagen und in Damm, die geplante „Neue Wildnis Dämmerwald“, Wasserlandschaften im Umfeld von Lippe und Wesel-Dattel-Kanal.
Als von Menschen geschaffene touristische Attraktivitäten der Gemeinde lernt der Leser Schützenfeste und Märkte kennen. Er begegnet bedeutenden Repräsentanten der Kunst und Kultur.
Im hinteren Teil der Broschüre werden Übernachtungsmöglichkeiten in Hotels und Pensionen ebenso vorgestellt wie Ferienwohnungen und Campingplätze. In Schermbeck kann man „lecker essen und genießen“, heißt es in der Broschüre, die dem Leser zahlreiche Gastronomiebetriebe und Cafés, Terrassen und Biergärten nennt. Wer die aufs Schlemmen folgenden Kalorienpakete wieder loswerden möchte, sollte die Seiten lesen, die von sportlichen Aktivitäten zu Lande, auf dem Wasser und in der Luft berichten.
Wer bei einem längeren Aufenthalt in Schermbeck gerne einmal die Gemeindegrenzen überschreiten möchte, findet in der Broschüre geeignete Tipps und Hinweise auf Schlösser, Museen und Freizeitparks.
H.Sch.

Die neue Broschüre online lesen

Wenn Sie am vergangenen Wochenende die Touristikmesse in Kalkar besucht haben, konnten Sie individuell gebackene Köstlichkeiten der Schermbecker Zuckerbäckerin genießen. Die Tourist-Information der Gemeinde war am 4. und 5.3.17 am Stand der Entwicklungsagentur Niederrhein / Kreis Wesel zu finden. Am Samstag haben die Spinnerinnen vom Heimatverein Gahlen Ihr Handwerk am Stand demonstriert. Viele Besucher haben sich hier erklären lassen, wie denn das Spinnrad funktioniert und ob die Socken der Deko denn auch aus dieser Wolle entstanden seien… Die Bocholter Kollegin hat sich gar ins Handwerk der Spinnerei einweisen lassen. Zu sehen gibt es die Spinnerinnen in diesem Jahr auch wieder beim Gahlener Schafsmarkt im August.

Erstmalig gab es die „Erlebniswelt Niederrhein“ als zusätzliche Darstellung der Orte vom Niederrhein. Durch die Beantwortung einiger Fragen konnte man Preise aus der Region gewinnen und sich einmal anders am Niederrhein bewegen. Als Exponat hatte die Tourist-Info aus Schermbeck ein Fahrrad und 2 Werbebanner ausgestellt. Radwandern ist bekanntlich am Niederrhein und im Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland besonders schön.

Druckfrisch waren die Imagebroschüre aus Schermbeck und weitere Infoflyer zu erhalten. Touristische Informationen fanden guten Absatz, Beratungsgespräche zu konkreten Programmpunkten und Veranstaltungen bestimmten das Tagesgeschehen an beiden Tagen. Schermbecker Kunstkalender und Bildbände fanden bei der Verlosung vor Ort neue Besitzer. Beim Quiz in der Erlebniswelt waren einige  Gastronomiegutscheine und natürlich auch Schermbeck-Gutscheine in der Lostrommel. Wir freuen uns auf unsere Gäste in Schermbeck.

Angebote aus der Region und der weiteren Umgebung aus dem Bereich Tourismus, Gesundheit, Camping und Freizeit lockten bei durchwachsenem Wetter viele Besucher auf die Messe. Getränke und Proben aus der Gastronomie der Region zeigten die kulinarische Vielfältigkeit des Niederrheins.
Kontakt: Tourist-Information im Gemeinde Schermbeck, Tel. 02853 910-202 oder per mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.
 
 
 
 
Der über 1000 Quadratkilometer große Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland lädt von Wesel bis Olfen und von Velen bis Bottrop zu vielfältigen Aktivitäten und zum Wandern in der Natur ein. Machen Sie sich auf den Weg und lassen Sie sich überraschen von den abwechslungsreichen Landschaftsbildern auf Ihren Streifzügen durch die Wälder und Felder im Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland.
Ein ca. 2000 Kilometer langes Wanderwegenetz bietet neben zahlreichen Radwanderrouten und Reitwegen ein vielfältiges Erholungsangebot im Naturpark Hohe Mark - Westmünsterland. Für sportliche Unternehmungen, Familienausflüge oder für kulturell interessierte Besucher hat der Naturpark viel zu bieten. Sehenswürdigkeiten, wie Schlösser, Burgen, Wind- und Wassermühlen, Museen und Kirchen, aber auch Hinweise auf Schwimmbäder und Seen und Wassersportmöglichkeiten sind auf den neuen Wanderparkplatzkarten durch entsprechende Piktogramme gekennzeichnet.
 
Zur Orientierung stehen Gästen an Wanderparkplätzen im Naturpark über 140 Wanderparkplatzkarten zur Verfügung und sollen Lust machen, den Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland immer wieder neu zu entdecken. Die Karten dienen dem Gast zur Orientierung im örtlichen Wegenetz, informieren über Einkehrmöglichkeiten und weisen auf interessante Naturschönheiten und NSG-Gebiete hin. Ein QR-Code auf einer Zusatztafel bringt den Wanderer auf die Internetseite des Naturparks. Eine Quelle für weitere spannende Ausflugsmöglichkeiten oder Hinweise auf attraktive Naturparkführungen.  
Im letzten Jahr hat der Naturpark Hohe Mark – Westmünsterland e. V., mit großer Unterstützung des Kreises Borken und in Zusammenarbeit mit den örtlichen Touristikern, eine neue Kartengrundlage für neue Wanderkarten geschaffen.
„140 überarbeitete Wanderkarten sollen zeitnah ersetzt werden. Der Startschuss für das überarbeitete Wegeleitsystem ist gefallen. Die ersten 20 neuen Wege-Hinweistafeln werden in den Orten Raesfeld, Heiden, Schermbeck, Dülmen und Olfen angebracht“, informiert Barbara Kraß, Mitarbeiterin des Naturparks Hohe Mark – Westmünsterland.
Seit 5 Jahren richtet der Heimatverein Gahlen jeden 2. Freitag im Januar die Veranstaltung „Panhas am Schwenkmast“ aus – dieses Jahr unter dem Motto „Ran an den Winterspeck!“
Trotz des mäßigen Wetters war der kleine Festplatz an der „Ollen Schuer“ in Gahlen gut besucht. Die Stimmung um die Feuerkörbe herum war sehr gut und der Panhas sowie das Lippebräu haben wieder sehr gut geschmeckt.
Panhas am Schwenkmast ist etabliert und wird sicherlich eine feste Säule im Reigen der Veranstaltungen des Heimatverein Gahlens.
Schermbeck. Jens Ostermann-Schelleckes bleibt Vorsitzender des Gemeindemarketingvereins „Wir sind Schermbeck“. Donnerstagabend wurde der 42-jährige Leiter des Kreditgeschäftes der Verbands-Sparkasse Wesel während einer Mitgliederversammlung in der Gaststätte Ramirez einstimmig im Amt bestätigt, das er im Juli 2013 von Gründungsvorsitzenden Karl-Heinz Pollak übernahm.
„Im Hintergrund laufen sehr viele verwaltungstechnische Abläufe dank eurer Hilfe sehr professionell ab“, dankte Ostermann-Schelleckes dem Vorstandsteam. Im Rahmen seines Geschäftsberichtes nannte er das Radwege-Projekt „Schermbeck-Rundum“ und die vorgenommene Audiobegleitung der Strecke als herausragende Maßnahmen. Die Hörbeiträge wurden durch das Vorstandsmitglied Dr. Jana Magdanz erstellt. Die Ausschilderung erfolgte per Muskelkraft durch das gesamte Vorstandsteam.  Ostermann-Schelleckes dankte in besonderer Weise Birgit Lensing, Michael Leisten und Rainer Schmidt, die sich intensiv um die Bekanntmachung der Tour bemüht hätten. Viel Lob gab es auch für jene Arbeitsgruppe, die sich mit dem Thema „Leader-Förderung“ befasste. Mit dem Geschenkgutschein, der gemeinsam mit der Werbegemeinschaft umgesetzt wurde, schuf der Verein „Wir sind Schermbeck“ eine Möglichkeit, die Schermbecker Leistungsanbieter dauerhaft zu bewerben. Zurzeit gibt es schon 88 Partnerbetriebe.
Schatzmeister Marcel Drabinski berichtete über die Finanzlage des Vereins. Größte Einnahme war ein Zuschuss durch die Nottenkämper-Stiftung in Höhe von 10 000 Euro. Bei den Ausgaben bedeuteten die Werbekosten mit 3500 Euro den größten Posten. 500 Euro steuerte der Verein zur Finanzierung der Weihnachtsbeleuchtung auf der Mittelstraße zu.„Wir haben große Dinge vor“, kündigte Ostermann-Schelleckes im Blick auf die Überschüsse an.
Im Rahmen der Vorstandswahlen wurden außer dem Vorsitzenden der Schatzmeister Marcel Drabinski sowie die beiden Beisitzer Stephan Proff und Friedhelm Koch gewählt. Beisitzer Dennis Nappenfeld kandidierte nicht mehr. Sein Nachfolger ist der Weselerwalder Hotelier Christopher Klump. Kassenprüfer sind Günther Beck und Wolfgang Krähe.
Die Tourismus-Fachwirtin Birgit Lensing berichtete über ein neues Projekt. Derzeit wird eine Image-Broschüre erstellt. Unter dem Titel „Willkommen in Schermbeck. Zwischen Niederrhein, Münsterland, Ruhrgebiet und Westfalen“ soll – optisch sehr gefällig – all das in Texten und Fotos dargestellt werden, was Schermbeck seinen Gästen zu bieten hat.
Die Internet-Präsentation des Vereins wird gut angenommen. Rainer Schmidt berichtete von 43809 Seitenaufrufe der Homepage. 13182 Seitenrufe verbuchte die Fahrradroute. Die 17 in Betrieb befindlichen QR-Codes am historischen Rundweg wurden seit April 683-mal gescannt. Die installierten Smartphone-Apps wurden 26596-mal gescannt. Auf die Facebook-Seite des Vereins haben Benutzer mit 700 „Gefällt mir“-Klicks reagiert.
Um die Kaufkraft in Schermbeck noch bekannter zu machen, plant der Verein eine Hompepage www.schermbeckdeal.de. Die Versammlung gab grünes Licht für das von Rainer Schmidt vorgestellte Projekt. Danach sollen Schermbecker Betriebe ihre Produkte per Foto und Kurztext auf der Internet-Plattforn anbieten. Wer sich für das Produkt bewerben möchte, kann das durch das Anklicken eines Gutscheins erledigen. Ein Kauf ist online nicht möglich. Der Kunde muss innerhalb eines bestimmten Zeitraums das Geschäft aufsuchen und den Gutschein vorweisen, sodass der Kauf zustande kommen kann. An Details der Gestaltung wird noch gearbeitet. Parallel dazu sollen möglichst viele Geschäftsleute gewonnen werden, die in dem neuen Online-Projekt ihre Produkte vorstellen wollen. Die Arbeit an dieser Homepage kann nicht durch Ehrenamtler geleistet werden. Professionelle Leitung gegen Bezahlung wird angestrebt. Das bedeutet für die werbenden Firmen Kosten, die umso niedriger werden für den Einzelnen, je mehr Firmen die Aktion unterstützen. Im neuen Jahr soll es eine größere Infoveranstaltung für Betriebe geben. H.Sch.
Bildtext:
Zum neuen Vorstand des Vereins „Wir sind Schermbeck“ gehören (v.l.) Thorsten Buchholz (2. Vorsitzender), Rainer Schmidt (Beisitzer), Marcel Drabinski (Schatzmeister), Michael Leisten (Beisitzer), Stephan Proff (Beisitzer), Christopher Klump (Beisitzer), Friedhelm Koch (Beisitzer), Jens Ostermann-Schelleckes (Vorsitzender) und – nicht abgebildet – Dr. Jana Magdanz (Beisitzerin). RN-Foto Scheffler
Schermbeck. Der Marketingverein „Wir sind Schermbeck“ beschloss in seiner Sitzung, die vom Verein eingerichtete Fahrradroute „Schermbeck.Rundum“ auf Europas größter Outdoor-Plattform www.outdooractive.com zu verankern.

Der Verein ist bereit, eine Anschubfinanzierung zu leisten und will zudem eine Interessenabfrage bei den Gastronomen starten. Beisitzer Michael Leisten stellte das Portal vor, das sich speziell an Wanderer, Radfahrer, Tourengänger und Outdoor-Freunde wendet. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, per Laptop oder Smartphone die schönsten Radtouren und besten Wanderungen schnell zu finden und viele regionale Informationen zu erhalten.
Schon jetzt erhält man über die Suchfunktion 92 Hinweise auf Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten, wenn man „Schermbeck“ eingibt. Die Feldbahnfreunde Gahlen werden ebenso vorgestellt wie Hallenbad, Heimatmuseum und Strommuseum. Ebenso die 3-Flüsse-Route und die Römer-Lippe-Route. Auch einige Hotels im Schermbecker Gemeindegebiet stellen sich vor. „Wir sind Schermbeck“-Vorsitzender Jens Ostermann-Schelleckes bewertet das Einbringen der Tour „Schermbeck.Rundum“ auf das Online-Portal als eine gute Möglichkeit „im Blumenstrauß der Marketingmöglichkeiten“.
Dorstener Zeitung, 19.12.2016, Helmut Scheffler
Da unser Schermbeck-Gutschein sehr gut angenommen wird und sich hervorragend verkauft, haben wir ihn ab sofort auch integriert in die Babybegrüßungsaktion der Gemeinde. Jeder neu geborene Schermbecker Erdenbürger – besser dessen Eltern – erhält/erhalten eine kleine Überraschung mit Informationen – und einem Schermbeck-Gutschein.
Weiterhin können wir aktuell einen weiteren Mitgliedsbetrieb begrüßen: Tascheundweg.de Nick Hutmacher, Kapellenweg 56, 46514 Schermbeck 02853-9561650
Somit haben wir jetzt 88 Betriebe, die den Schermbeck-Gutschein einlösen. Der Betrieb verkauft am Di & Do 14:00 -18:30 Uhr am Standort in Schermbeck.
Die Firma Hutmacher steht natürlich als teilnehmender Betrieb im Netz und wird bei einem Nachdruck der Gutscheine auch auf der Rückseite derselben erscheinen.
Erste Gutscheine sind bereits in Schermbecker Betrieben eingelöst worden und das Geld ist über die Geschäftsstelle des Marketingvereins „Wir sind Schermbeck“ an die entsprechenden Händler ausgezahlt worden.

Die beste Integration ist der Arbeitsplatz. Auf Grund dieser Erkenntnis setzen die Gemeinde Schermbeck, die Caritas und die Initiative integrAi.de ein Projekt in Schermbeck um. Ziel: Einen Großteil der 236 Flüchtlinge schneller in Arbeit zu bringen. Dafür sucht die Caritas in Schermbeck ehrenamtliche Mithelfer mit guten Kontakten zu lokalen Betrieben.

Durch die Zusammenarbeit der Gemeinde Schermbeck und der Caritas ist schon viel passiert – unter anderem hat sich die Wohnsituation der Flüchtlinge deutlich verbessert und 80 sehr engagierte ehrenamtliche Helfer kümmern sich unter Anleitung der Caritas um die Flüchtlinge. In sehr vielen Lebensbereichen können Flüchtlinge bereits optimal unterstützt werden. Die beste Integration aber ist es, Arbeit zu finden, gefordert, geschätzt und entlohnt zu werden. Denn daraus folgt automatisch die Unabhängigkeit von Unterstützung.
Trotz vieler offener Stellen und einer großen Bereitschaft, Flüchtlinge zu beschäftigen, bleibt die Integration von Flüchtlingen in Arbeit eine große Herausforderung. Hier wird nun mit der Initiative integrAi.de erstmalig in NRW ein neues Konzept umgesetzt: der Job Coach.

Bisher kaum Flüchtlinge in Arbeit – Die Zeit ist reif für neue Wege
Die Gemeinde schätzt die Vermittlung von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt aus der eigenen Erfahrung als außerordentlich schwierig ein: Kleine und mittelständische Betriebe würden durch die bürokratischen Hürden abgeschreckt und wüssten oft nicht, wie sie geeignete Kandidaten finden sollen. Flüchtlinge dagegen kennen den deutschen Arbeitsmarkt nicht, stehen vor sprachlichen und prozessualen Hürden; so fehlen ihnen beispielsweise häufig notwendige Dokumente.
Von alleine finden Arbeitgeber und arbeitswillige Flüchtlinge nicht zueinander. Gemeinsam mit den hauptamtlichen Mitarbeitern der Caritas hilft der Job Coach als Brückenbauer zwischen Flüchtlingen und Unternehmen den Prozess der Arbeitsvermittlung zu beschleunigen und zu vereinfachen. Bürgerinnen und Bürger sind jetzt aufgerufen, Teil dieses Projektes zu werden, wenn es darum geht, Flüchtlinge aktiv in die Gesellschaft zu integrieren.

Die Job Coaches von integrAi.de
Job Coaches sind Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe, die speziell im Bereich Arbeitsmarktintegration durch integrAi.de ausgebildet werden – nah an der Praxis und auch für Laien auf diesem Gebiet sofort umsetzbar. Sie begleiten den Prozess der Arbeitsvermittlung von Flüchtlingen von den ersten Schritten bis zur erfolgreichen Integration und Nachbetreuung. Durch eine persönliche und intensive Betreuung bringen Job Coaches Flüchtlinge, Unternehmen und Behörden zusammen, besorgen Dokumente und kennen Fördermöglichkeiten.
integrAi.de schult und betreut in Zusammenarbeit mit der Caritas die Job Coaches. Sie bekommen von integrAi.de entwickelte Mittel, Methoden und Werkzeuge an die Hand, um ihre Aufgaben möglichst leicht mit einem vergleichsweise geringen Zeitaufwand zum Erfolg zu führen. integrAi.de bleibt auch nach der Schulung Ansprechpartner für Job Coaches. Die Vermittlung nur eines Flüchtlings in Arbeit ist ein lohnendes, sehr befriedigendes Erlebnis. Ganze Biographien können so eine positive Wendung erfahren. Über den zeitlichen Umfang und die Intensität Ihres Ehrenamtes entscheiden die Job Coaches selbst.
Interessierte werden gebeten, sich bei Tobias Krause, Mitarbeiter der Caritas, telefonisch unter 02853/4480731 oder per Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden. Außerdem bekommen Interessierte hier oder unter www.integrAi.de weitere Informationen.

Warum sollte ich Job Coach werden?
Als Job Coach wirken Sie gemeinsam mit anderen engagierten Menschen und sind dabei Teil der Lösung einer großen gesellschaftlichen Herausforderung. Dabei können Sie den Flüchtlingen und regionalen Betrieben in Ihrer Region direkt helfen. Ihre eigenen Erfahrungen und Fähigkeiten sind dabei ein großer Erfolgsfaktor Ihrer Arbeit. Sie haben die Möglichkeit einer spannenden und herausfordernden Nebentätigkeit nachzugehen und viele Erfolge zu feiern. Die Dankbarkeit der Flüchtlinge ist dabei das größte Lob.

Wie werde ich Job Coach?
Die Gemeinde Schermbeck führt in Zusammenarbeit mit der Caritas und der Initiative integrAi.de Anfang November die Job Coach-Schulung für bis zu 10 Job Coaches durch. Dabei werden Ihnen an zwei Tagen alle Informationen spannend und interaktiv vermittelt, die notwendig sind, um Flüchtlinge und regionale Betriebe bei der Arbeitsvermittlung zu unterstützen. Im Anschluss liefert integrAi.de eine Vielzahl an Online- und Offline-Hilfsmitteln, die Sie in Ihrer Tätigkeit unterstützen. Die Schulungen sind für Sie dabei völlig kostenfrei.

Hintergrundinformation

Wer steckt hinter integrAi.de?
integrAi.de ist eine soziale Initiative aus Studierenden, Absolventen und Professoren der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Würzburg. Seit Oktober 2015 entwickeln sie umfassende Konzepte in der Flüchtlingshilfe und kümmern sich um deren Umsetzung, um einen maßgeblichen Beitrag zur gesellschaftlichen Integration von Geflüchteten zu leisten. Das Job Coach-Konzept wurde dabei in der Pilotstadt Alzenau bereits erfolgreich getestet. Dabei wird die Initiative u. a. vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert und von vielen Partner wie z. B. der IHK oder den Arbeitsagenturen unterstützt. Weitere Informationen finden Sie auf www.integrAi.de

Im gut ausgestatteten 550 qm großen Schlossereibetrieb des Kursleiters lernen Sie unterschiedliche Metalle fachgerecht zu verarbeiten. Dabei können Sie nach Wunsch kunsthandwerkliche Skulpturen für den Garten erstellen.

 
Folgende Termine für 2019 sind buchbar:

AUSGEBUCHT:
27-28 April 2019 (Vorbesprechung 15.4.)
29-30 Juni 2019 (Vorbesprechung 24.6.)
24-25 August 2019 (Vorbesprechung 19.8.)

ZUSATZTERMIN AUSGEBUCHTt:
21. - 22. September 2019 (Vorbesprechung 16.9. 2019)
 
NEUER ZUSATZTERMIN:
26. - 27. Oktober 2019 (Vorbesprechung 21.10. 2019)
 
Wir informieren Sie gerne.
Tourist-Info Gemeinde Schermbeck, Birgit Lensing
Tel.: 02853 910 202 / Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
 
 

Kursgebühr jeweils: 120.- € zzgl. Material

Hinweis: Wer den Vorbesprechungstermin nicht wahrnehmen kann, sollte die Einzelheiten im Vorfeld telefonisch klären (Kursleiter Martin Stern: Tel. 0171 5204164)

Teilnehmer: 8 – 11 Personen

Vorschläge zur Fertigung im Laufe des Workshops:
Pflanzkübel, Blätter, Kugel aus Draht und Blechstreifen, Sticker mit Spitzen – Kugeln – Glasobjekten, Standarten, ausgebrannte Figur, Stele, Plastik, Phantasieobjekte, Kerzenständer, Metallmöbel. Im Schlossereibetrieb stehen auch viele unterschiedliche Kunstobjekte als Anschauungsmaterial zur Verfügung.

Samstag:
9:00 bis 18:00 Uhr Unterweisung an Maschinen und Einstieg in die kreative Phase

Sonntag:
9:00 bis 16:00 Uhr Weiterführung des Kurses mit kurzer Schlussbesprechung

Die genaue Zeitabfolge wird während der Vorbesprechung mit allen Teilnehmern abgestimmt.

Im Vorfeld des Seminars bespricht der Dozent mit den einzelnen Teilnehmern die benötigte Materialien, um diese zum Kursbeginn evtl. noch besorgen zu können.

Bitte bringen Sie mit: synthetikfreie Arbeitskleidung, geschlossenes Schuhwerk (Arbeits-schuhe), bei Kontaktlinsen bitte Ersatzbrille

Gestellt werden: Arbeitshandschuhe, Schutzbrille und Schutzkleidung

Material wird nach Verbrauch berechnet – z.B. Blech schwarz 1,70 Euro/kg, Blech verzinkt 1,90 Euro/kg, Edelstahlblech natur 4,50 Euro/kg (Stand: Herbst 2012)

Leistungen:
* Samstag und Sonntag: Mittagsimbiss (Salat/Suppe) und Samstag zusätzliche Kaffee/Tee und Blechkuchen
* Kursgebühren
* Ü/F gegen Aufpreis (Wunschleistung)

Gerne bieten wir Ihnen auch ein Pauschalangebot mit Übernachtung an:

Preis je nach Hotelauswahl, bitte nehmen Sie Rücksprache mit der Tourist-Info der Gemeinde Schermbeck, Tel.: 02853 910 202

Hinweis: es sind PKWs erforderlich für den Transfer vom Schlossereibetrieb zum Hotel und zurück (Fahrer: Führerschein, Fahrzeugschein, Haftpflicht und Kfz-Versicherung).

Ihre Ansprechpartner für Informationen und Reservierungen:
Tourist-Info Gemeinde Schermbeck, Birgit Lensing
Tel.: 02853 910 202


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